Schlussklappe!

Es reicht, Freunde! 112 Beiträge von 5 namhaften Autoren bzw. 4 und einer ebensolchen Autorin mit einem fantastischen Finale. Wie haben wir mitgefiebert, aber es war nicht umsonst. Die Bombe hat alle bisherigen filmisch festgehaltenen Explosionen getoppt. Jegliches Warum? wurde von ihr zerfetzt. Ich hätte nicht gedacht, dass wir einen solchen Erfolg würden je feiern können. Apokalypse Now („I love the smell of napalm in the morning […] Smells like – victory.“) sieht im Vergleich dazu aus, wie ein verkrampftes Schulbubenvideo.

Gut, das Ganze geht jetzt ab in den Druck und in 107 Tagen, rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse kommt der Megaseller auf den Markt. Zwischen zwei echten Pappdeckeln funkelt auf Hochglanzpapier das erste wirklich interaktive Buch. Man wird es liken und Kommentare hineinschreiben können wie in einem richtigen Blog! Fantastisch.

Okay, Freunde. Wir treffen uns am 10. Oktober, Punkt 8 Uhr vor der Halle 4.2. Codewort: „Verbrennen musst du dich wollen in deiner eignen Flamme: wie wolltest du neu werden, wenn du nicht erst Asche geworden bist!“ Alles weitere vor Ort (Schampus steht bereit!).

17 Gedanken zu „Schlussklappe!

  1. Von mir aus gern..
    Nur: 1) Sollten wir nicht warten bis alle Autopoietiker wieder im Da wesen bevor wir hier den Bauchladen hochklappen?
    2) Was ist das für eine unchristliche Zeit? – Und wahrscheinlich ist’s eh nur wieder virtuell gemeint und dann steht ein einsam-verarschter Phorky da wie’n begossener Pudel hinter Pentagrammen.

    • Hehe, Phorky, so ist die Welt!

      Und hier noch einen für Blogo, weil ich grad so’n manischen Schub hab (Allerdings schreib ich nur ab, ich könnt mir das ja nicht ausmalen. Wer rausfindet, wer das geschrieben hat, kriegt ne Flasche Brunello):

      „Unter den Szenen, welche sich tief in meine Erinnerung eingeprägt haben, übertreffen keine an Großertigkeit die von den Händen des Menschen noch nicht berührten Wälder, mögen es nun die von Brasilien sein, wo die Kraft des Lebens vorherrschend ist, oder diejenigen des Feuerlandes, wo Tod und Zerfall herrscht. Beide sind Tempel, die mit den großartigen Erzeugnissen des Gottes der Natur erfüllt sind. – Niemand kann in diesen Einsamkeiten stehen, und dabei nicht fühlen, dass im Menschen noch etwas mehr existiert, als der bloße Atem seines Körpers. Wenn ich mir Bilder aus der Vergangenheit zurückrufe, so bermerke ich, dass die Ebenen von Patagonien häufig vor meinen Augen erscheinen; und doch werden diese Ebenen von allen Reisenden als elend und nutzlos geschildert. Sie können nur durch negative Merkmale beschrieben werden: Ohne Wohnstätten, ohne Wasser, ohne Bäume, ohne Berge tragen sie nur einige wenige zwerghafte Pflanzen. Warum haben denn nun, und der Fall ist nicht mir allein eigentümlich, diese dürren Wüsten einen so festen Platz in meinem Gedächtnis sich errungen? Warum haben nicht die noch ebeneren, grüneren und fruchtbareren Pampas, welche für den Menschen nutzbringend sind, einen gleichen Eindruck hervorgebracht? Ich kann diese Empfindung kaum analysieren. Die Ebenen von Patagonien sind ohne Grenzen, denn sie sind kaum zu durchschreiten und daher unbekannt. Sie tragen den Stempel an sich, jahrhundertelang so bestanden zu haben, wie sie jetzt sind und es scheint keine Grenze für ihre Dauer durch künftige Zeiten zu bestehen. Wenn die flache Erde, wie die Alten vermuteten, von einem unüberschreitbaren Gürtel von Wasser oder von Wüsten umgeben wäre, die bis zu einem unerträglichen Übermaß erhitzt wären, wer würde nicht auf diese Grenzen der Erkenntnis des Menschen mit tiefen, aber schwer bestimmbaren Empfindungen hinblicken?“

      Wow, wow, wow (sagt ja sonst keiner, wie geil der Text ist)! Hier sind die Schnupftüchlein…

      • Ausnehmend schön! Magst Du das Geheimnis lüften?

        Warum haben nicht die noch ebeneren, grüneren und fruchtbareren Pampas, welche für den Menschen nutzbringend sind, einen gleichen Eindruck hervorgebracht?

        Eine Antwort erscheint mir recht einfach: Gerade weil sie nutzbringend sind, kann dieser Eindruck gar nicht aufkommen!

    • Glück gehabt, ich kann mir den Brunello selber kredenzen!

      Georg Forster, hm, nicht schlecht die Idee.

      Nun, der Text ist aber von Charles Darwin und von J. Victor Carus lesenswert ins Deutsche übersetzt. Es macht ne Menge Spaß, Darwins „Reise eines Naturforschers um die Welt“ zu lesen!

      • Oh nein, ich bin zu spät! Ich kenne den Text nicht, aber jetzt ohne Scheiß, nach sechs Zeilen dachte ich, Charles Darwin.
        Merde, glaubt mir bestimmt keiner. *grummel*

      • Yeah, ich hab dem Bettler von der Straße eben auch nicht geglaubt, daß die Amis ihn entführt und psychologische Experimente mit ihm durchgeführt haben… es klingt halt alles zu unglaubwürdig…

  2. „Ich hatte eine schreckliche Vision: Ich sah ein Konversationslexikon auf einen Polyhistor zugehen und ihn aufschlagen.“ Karl Kraus

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